Seldybericht vom AuLaNaWe
Am Freitag Nachmittag haben wir uns in Wil getroffen, um uns mit Phineas und Perry zu treffen. Wir liefen nach dem Antreten und dem Verabschieden unserer Eltern endlich los. Über Stock und Stein und durch das dichteste Gestrüpp liefen wir, bis wir endlich am Lagerplatz – höchstpersönlich von Phineas und Ferb erbaut – ankamen. Alle stellten sich vor, unter anderem auch Ferb, den wir erst hier trafen. Da ein Lager ohne Regeln nicht funktioniert, machten wir noch einen Lagerpakt, auf dem wir alle unterschrieben. Endlich konnten wir unsere Zelte beziehen!
Candace, die gemeine Schwester von P&F klagte stääääändig über ihre Rückenschmerzen, weswegen sie uns zu einer Yoga-Session mit ihr einlud. Susi meinte jedoch, das sei ihr zu wenig Action und wir sahen das natürlich genauso. Darum machten wir verschiedenste Spiele und zum Schluss noch ein Bulldoggen. Da uns allen der Magen knurrte und wir so erschöpft davon waren, gab es endlich Essen.
Wir waren so erstaunt, wie viel Phineas und Ferb über das Bauen und erfinden von Dingen wussten, dass wir unbedingt auch etwas lernen wollten. Da es aber unmöglich gewesen wäre, alles neu zu erlernen, mussten wir uns für eine Kategorie entscheiden. Zur Auswahl standen Kartenkunde, Sackmesser, Pionierkunde, erste Hilfe und Feuer – glücklicherweise gibt es genau diese Elemente auch als Spez.
Da es langsam ziemlich dunkel wurde, aber noch keiner von uns müde war, wollten wir nochmals mehr Action haben. Wir stellten einen Scheinwerfer auf und spielten ein Sternengame. Noch bevor wir das ganz fertig spielen konnten, sahen wir unten am Waldrand kleine Leuchtsignale in die Luft gehen und rannten selbstverständlich sofort los. Völlig entsetzt fanden wir Perrys Hut vor und einen geschrumpften Fernseher – war es vielleicht der O’Kleinmachinator? Beim genaueren Betrachten des Fernsehers fiel uns auf, dass Perry und Doofenschmirtz auf dem Bildschirm zu sehen waren… seltsam.
Es war schon viel zu dunkel, um weiter auf die Suche zu gehen. Wir machten uns auf , um schlafen zu gehen, denn wir waren auch langsam müde. Kurz bevor wir uns die Zähne putzen konnten, kam noch unsere Küche mit einem kleinen Bettmümpfeli vorbei – eine Art Marshmallow-Schoggi-Früchte-Torte, fein! Jetzt aber ab ins Bett!
Am nächsten Morgen standen wir schon viieel früher als die Leiter auf. Als dann auch die Leiter da waren, haben wir unseren Tanz geübt. 5 Mal. Danach gab es zMorge und Ämtli
Nach einer kurzen Pause kamen Phineas und Ferb auf uns zu und baten uns um Hilfe mit den Ideen für den Wasserpark, da sie viel zu viele Ideen hatten. Jedoch hatten wir noch keine fixe Idee und kein Material. Darum suchten wir Händler auf, bei denen wir Gold ergattern konnten. Mit verschiedenen Posten wie z.B. Nadel im Heuhaufen suchen, haben wir unser Gold verdient. Mit diesem Gold konnten wir im Baumarkt unsere Bauutensilien kaufen und sie in unserer Base zu einem Miniaturwasserpark verarbeiten. Phineas und Ferb nahmen unsere Parks genau unter die Lupe und so warteten wir gespannt auf das Ergebnis. Wir hatten danach alle mega Hunger, darum machten wir uns auf den Weg zurück zum Lagerplatz, wo uns schon feine Älplermagronen mit Salat empfingen.
Chipo, Raphael, Laurin, Silvan, Tim, Benni, Fubuki
Nach dem Mittagessen haben wir alle schön unsere Ämtlis erledigt. Danach haben wir an den Spetz gearbeitet und mussten sogar eine PRÜFUNG bewältigen. Beim Pionier haben wir zuerst einen Gotthardschlauch gebaut und nachher einen Berliner, in welchem auch ein paar von uns übernachten wollten. Beim Feuerspez haben wir zuerst mit den Leitern ein bisschen Theorie angeschaut und danach zwei Feuerchen gemacht. Bei den Samaritern hatten wir auch Theorie gehabt und danach mussten wir zu zweit ein bisschen lernen und dann kam halt die PRÜFUNG.
Darauf haben wir Perry getroffen, welcher gerade aus Doofenschmirtzes Falle entkommen war. Er hatte Nachrichten von seinem Chef bekommen, weche wir entschlüsseln mussten. Dann hat Atlas gesagt, dass er die Koordinaten schon mal gesehen habe. Wir haben dann Hinweise bekommen, dass wir ein Kabel ausstecken müssten. Wir merkten aber schnell, dass wir zu schwach sind. Wir haben uns dann gestärkt und haben Doofenschmirtzs Maschine ausgesteckt. Dann sind wir Kuchen essen gegangen. Später haben wir dann Hamburger mit Ketchup, Salat, Zwiebeln usw. gehabt. Mhhhhmm, waren die lecker.
Alea , Nylon, Momo, Nando, Tuala, Tassilo, Adrian, Mathieu, Fenek
Nach den Ämtlis haben wir uns alle um das Feuer versammelt. Dort hat uns auch schon Candice empfangen. Sie erzählte uns, wie sehr sie in Jeremy verliebt sei und sie ihn unbedingt beeindrucken wolle. Wir haben ihr dann vorgeschlagen, dass sie ihn mit Gesang beeindrucken könne. Mit Candice zusammen sangen wir ganz viele Lieder, die sie an Jeremy erinnerten. Im Laufe des Abends stiess Isabella auch zu uns und brachte uns feine Schoggibananen, die sie noch von ihrem Verkauf hatte. Wir wussten aber eigentlich, dass sie nur Zeit mit Phineas verbringen wollte. Ganz erschöpft gingen wir schlafen, als wir plötzlich wieder geweckt wurden, weil die Maschine, die wir heute Nachmittag ausgesteckt hatten, doch noch lief und wir Doofenschmirtz fangen mussten. Wir haben uns überlegt, Vanessa, Doofenschmirtzs Tochter, zu fangen und ihn so herzulocken. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf, die jeweils einem der beiden auf der Spur war.
Gruppe 1
Wir folgten dem Weg bis wir an ein riiiesiges Spinnennetz mit einer noch grösseren Spinne kamen. Glücklicherweise war die Spinne nicht zu Hause. Ganz langsam schlichen wir entlang des Spinnennetzes, um dem Weg weiter zu folgen. Nach einer Weile trafen wir auf Major Monogram, der uns erzählte, dass sich hier in der Nähe ein grosses Waffenlager befinde und wir dort Munition klauen sollten für seine Spezialwaffe. Also schlichen wir wie Kakerlaken in das Lager, ohne dass uns die Wächter erwischten. Zusammen mit Major Monogram ging dann die Suche weiter, als uns plötzlich Dr. Doofenschmirtz über den Weg lieft und wir alle mit unserer Munition auf ihn warfen. Wir packten ihn und warteten auf die anderen, bis sie Vanessa vorbeibrachten.
Gruppe 2
Wir machten uns auf den Weg und folgten unserer Spur, als plötzlich Candice übel zugerichtet vor uns stand und uns erzählte, dass Vanessa sie angegriffen hatte und wir sie dringend einfangen müssten. Da wir aber als ganze Gruppe zu sehr auffallen würden, gingen wir in Zweiergruppen weiter. Auf dem Weg trafen wir auf eine gruslige Gestalt, die uns erzählte, dass Doofenschmirtz die Weltherrschaft an sich reissen möchte und in der Kiste vor ihr hätte es einen Hinweis versteckt und wenn wir ihn nicht finden würden, müssten wir einen Bluttschnegg essen. In dieser Kiste hatte es aber gar nichts und die Blutschneggen waren zum Glück auch nur eingelegte Gummibären. Wir folgten weiter dem Weg und aus dem Nichts hielt plötzlich ein seltsamer Mann an und sagte wir dürften seine Strasse nicht überqueren. Wenn wir über die Strasse wollten müssen wir durch seinen Tunnel durch. Er hielt es aber vorne zu und wir konnten zuerst nicht durch aber wir schafften es schlussendlich doch. Weiter auf dem Weg trafen wir auf den Zahnputzmann. Er fragte uns, ob wir eine Zahnbüste dabeihätten. Als wir alle mit nein antworteten, mussten wir mit unseren Fingern und Senf unsere Zähne putzen. Wir liefen weiter und trafen auf einen Mann, der uns erst sehr verdächtig fand, als aber die anderen bestätigten, dass wir von der Pfadi seien, erzählte er uns dass er Vanessa gefangen hielte und wir sie mit Kerzen umzingeln müssten, da sie Angst vor Feuer hat. Zusammen mit den Männern und Vanessa trafen wir auf die anderen. Dort standen plötzlich unsere Leiter und tauften die neuen Leute. Zurück am Lagerplatz gab es noch Schoggicreme und Vanillecreme. Glücklich und mit vollem Magen gingen wir schlafen.
Culex, Pepe, Sia, Paco, Bamboo, Patcha, Fubuki
Froh und munter wachten wir auf und mussten zuerst einmal unsere sieben Sachen packen, denn Heute war auch schon der letzte Tag. Gestärkt vom Zmorgen, erwartete uns eine rieeesige Überraschung. Eine supertolle Wasserrutschbahn! Wuhuiiiiii! – Alle Badesachen anziehen und los kann es mit dem Spass gehen. Pflotschnasse aber überglückliche Kinder waren das Ergebnis dieses unglaublichen Wasserspasses. Nun machten wir noch Spiele und genossen das Abenteuer bis zum Schluss. Über Stock und Stein ging es wieder zurück und sowohl die Kinder als auch die Eltern waren glücklich nach einem turbulenten Lager sich wieder in die Arme schliessen zu können.
Der Abschluss von Nano und das Verteilen von den Abzeichen der bestandenen Prüfungen waren noch der krönende Abschluss von unserem Spannenden Lager.
Fotos: https://seldy.page.link/AuLaNaWe
