Tag 1:
Wir haben 8:45 Uhr und unser Antreten startet beim Güterbahnhof in Bülach. Nach der gegenseitigen Begrüssung verabschieden wir die Eltern. Wir gehen los und treffen plötzlich auf ganz viele wütende Haushaltsgeräte, wie beispielsweise einen Staubsauger und einen Schwingbesen. Aus dem Nichts kommt eine aggressive Waschmaschine und will uns waschen, da wir sie mit unseren dreckigen Kleidern verstopft haben. Aus diesem Grund müssen wir schnell flüchten. Zum Glück treffen wir auf einen Erfinder, der eine eigene Rakete besitzt. Er bietet uns an, in seiner Rakete vor der Waschmaschine davon zu fliegen. Wir flüchten so schnell es mit unserem Gepäck geht in den Raketenhof und steigen in seine Rakete ein. Beim Eingang werden wir aber noch von der Security kontrolliert, ob wir Waffen oder gefährliche Gegenstände dabei haben. Während des Fluges fällt dem Piloten auf, dass der Benzinschlauch einen Knopf drin hat, deshalb müssen wir noch einen Zwischenstopp machen, um den Benzinschlauch zu entknoten. Als wir endlich in der Welt Mova ankommen, gehen wir zu unserem Lager auf dem Kontinent Eniti. Dort stellen wir ein paar Regeln auf und beziehen unsere meeeegaaa langen Zelte. Später sehen wir uns noch ein wenig auf dem Planeten um und essen einen feinen Znacht von der super Küche. Nach dem Essen stellen sich alle Haushaltsgeräte vor und zeigen uns ihre speziellen Fähigkeiten. Völlig erschöpft gehen wir dann unsere Zähne putzen und machen uns ready fürs Zelt. Überraschenderweise kommt dann noch ein Bewohner von Eniti namens Deci, zu uns und stellt sich vor.
Tag 2:
Nach einer seeehr kalten Nacht kommt der Erfinder zu uns und verlangt eine Bezahlung für unsere gestrige Raketenfahrt. Jedoch haben wir viel zu wenig Geld, um den teuren Raketenflug zu bezahlen. Aus diesem Grund rufen wir Deci an und fragen ihn, ob er uns helfen kann. Deci erzählt uns vom Schwarzmarkt am anderen Ende unseres Lagergeländes, wo wir schnell und einfach viel Geld verdienen können. Also treten wir eine lange Reise quer über den Lagerplatz an. Dort angekommen sind wir alle sehr hungrig, weshalb wir uns zuerst etwas stärken. Mit vollen Bäuchen begeben wir uns auf den Schwarzmarkt. Da es aber zu auffällig wäre, wenn wir alle gemeinsam gehen würden, teilen wir uns in Gruppen auf und verdienen so unser Geld. Nach getaner Arbeit sind wir alle sehr kaputt und verschwitzt. Deshalb gibt es auf dem Nachhauseweg einen kleinen Zwischenhalt bei den Duschen. Als wir frisch geduscht am Lagerplatz ankommen, finden wir mit Schreck heraus, dass alle unsere Haushaltsgeräte defekt sind. Ein weiteres Mal rufen wir Deci zur Hilfe. Er erklärte uns, dass er einen Elektriker kennt, welcher aber erst Morgen wieder geöffnet hat und wir deswegen bis dann warten müssen. Im Anschluss verabschiedet sich Deci und wir machen uns auf den Weg zur Eröffnungsfeier. Es ist ein riesiges Spektakel und wir können sogar beim Movatanz mitmachen. Auf dem Lagerplatz angekommen wartet bereits ein feiner z’Nacht auf uns. Nach dem z’Nnacht gibt es erstmal ein Werwölfeln, denn wir müssen unsere Detektivfähigkeiten fördern, nachdem die Haushaltsgeräte manipuliert worden sind. Danach putzen wir unsere Zähne und legen uns in den Schlafsack. Gute Nacht:)
Tag 3:
Am frühen Morgen des nächsten Tages weckt uns ein Entenhahn und treibt uns aus den Federn. Danach gibt es erstmal z’Morge und ein paar Fresspäckli werden verteilt. Kurz darauf machen wir uns auf den Weg zum Techniker Hansueli Stromer, welcher die Haushaltsgeräte flicken soll. Nach einem grossen und anstrengenden Katzensprung kommen wir (endlich) beim Techniker an. Dieser will uns nicht einfach so helfen und fordert eine Gegenleistung. Nämlich müssen wir ihm helfen, seine Kabel zu entwirren und anschliessend zu testen. Danach kommt er glücklicherweise mit uns mit. Zunächst muss der Techniker jedoch noch seine Werkzeuge im Materiallager holen. Sein Material befindet sich in einer Höhle des Rhonegletschers. In der Eisgrotte angekommen stossen wir plötzlich auf ein paar Bilder vom Erfinder und der Waschmaschine, wie sie den 1. August zusammen feiern. Uns ist sofort klar: der Erfinder und die Waschmaschine stecken unter einer Decke! Der Erfinder scheint wohl doch böse zu sein. Da einige Bilder vom Lagerplatz stammen, wissen wir auch, dass sich die Waschmaschine in unserer Umgebung befindet. Wir müssen also extrem aufpassen, dass sie uns nicht erwischt. Danach begeben wir uns leicht verängstigt und enttäuscht zurück zum Lagerplatz. Der Erfinder ist verschwunden, obwohl er auf dem Platz sein sollte. Wir suchen den Erfinder vergebens. Der Techniker beginnt währenddessen, die Haushaltsgeräte zu flicken. Zur Stärkung gibt es ein ganz feines, chilliloses Chilli con Carne. Anschliessend kommt die beste Zeit des Tages:: Ämtlizeit whoop whoop!
Tag 4:
Am Morgen stehen wir auf und essen wieder einmal einen superfeinen z’Morgen. Unsere Leiter*innen teilen uns voller Vorfreude mit, dass uns Deci zu einer Mova-Spielestunde eingeladen hat. Natürlich sind wir sofort Feuer und Flamme und packen unsere Sachen. Wir fahren mit dem Zug zu einer Wiese, auf der bereits zwei Mova-Bewohner auf uns warten. Sie zeigen uns eine Vielzahl an Spielen aus der ganzen Welt, welche mega Spass machen! Wir haben nun fertig gespielt und gehen zum Wasserpark, um uns eine Abkühlung zu gönnen. Wir können uns mit Wasser vollspritzen und sogar Fische beobachten. Nach dem Baden spazieren wir wieder zurück zum Lagerplatz und geniessen einen leckeren z’Mittag. Am Nachmittag kommt plötzlich die Waschmaschine hinter einem Zelt hervor. Wir verfallen in Panik und wollen schon davon rennen, als die Waschmaschine beginnt, sich bei uns zu entschuldigen. Sie teilt uns mit, dass der Erfinder sie zu einer bösen Waschmaschine gemacht hat. Wir glauben ihr nicht ganz, dass sie wirklich vom Erfinder böse gemacht wurde, deshalb zerren wir sie sofort vors Gericht. Bevor der Richter sich aber dem grossen Fall der bösen Waschmaschine widmet, kümmert er sich um kleinere Fälle und wir haben die Möglichkeit uns gegenseitig anzuklagen. Die Richter finden dann heraus, dass die Waschmaschine wirklich nichts für ihr Verhalten kann und so wird sie schlussendlich freigesprochen. Danach gibt es noch einen tollen z’Nacht.
Tag 5:
Als wir aufstehen ist unser Frühstück schon bereit und wir müssen nicht einmal abwaschen, was ein mega Luxus. Nun müssen wir uns bereit machen, weil wir zum Bulavard dürfen, um zu sehen, was die Leute alles für uns organisiert haben. Es gibt 7er, 3er oder 4er Teams. Wir dürfen mit einem Leiter frei herumlaufen und können sogar mit dem Postauto herumfahren, Süssigkeiten kaufen, zum Funkturm gehen und Krawatten und Knöpfe tauschen. Als wir zurückkommen wartete bereits der z’Mittag auf uns. Am frühen Abend besammeln wir uns, um an die Abschlussshow zu gehen. Inmitten tausender Pfadis geniessen wir ein kreatives Theater und dürfen auf den Schultern der Leitenden die Konzerte von Blay und 77 Bombay Street geniessen. Ein absolutes Highlight ist, dass zu Ehren von Velios Geburtstag alle zusammen am Konzert für ihn Happy Birthday singen. Der Abend gipfelt in einer Drohnen- und Lichtshow. Voller Eindrücke schlüpfen wir in unseren Schlafsack und wünschen gute Nacht.
Tag 6:
Der letzte Tag unseres Sommerlagers bricht an und wir müssen wohl oder übel unsere sieben mittlerweile ziemlich dreckigen Sachen in unseren Rucksack hineinstopfen und mit aller Kraft die Reissverschlüsse schliessen. Dabei helfen wir uns gegenseitig, damit es auch ganz schnell z’Morgen gibt. Wir erledigen rasch unsere absoluten Lieblingsämtlis und danach müssen wir uns auch schon auf den Weg zum Mova-Bahnhof machen. Ein letztes Mal erblicken wir die hohen Türme und die vielen Zelte, diese werden uns ganz bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben. Im Zug angekommen müssen wir unseren Wagen nur mit einer anderen Pfadi teilen und anders als von den Leitenden angenommen, sind noch lange keine friedlich schlafenden Wölflis in Sicht. Fröhlich plaudernd verbringen wir unsere Zugfahrt und erreichen schliesslich den Bahnhof in Bülach. Nach einer kurzen Verabschiedung geht es auch schon ab nach Hause, schön wars im Sommerlager:))
Weitere Bilder: https://seldy.page.link/22-MoWo

Sehr spannender Bericht und super Fotos 🙂